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Rollator, wie sinnvoll ist der wirklich?

Wenn wir uns in unserer Umgebung umschauen, sehen wir sehr oft ältere Menschen, die mit ihrem Rollator unterwegs sind. Ist doch eine gute Sache. So bleibt man mobil, kann selbständig noch Dinge erledigen und kommt an die frische Luft. Ein Rollator soll Sicherheit vermitteln. Weniger Stürze passieren, wenn man müde ist kann man gleich sitzen und wenn man einkaufen geht, hat man noch einen praktischen Einkaufskorb. Alles dabei. Warum also die Frage nach dem Sinn?

Wenn man sich an einem solchen Rollator festhält, passieren verschiedene Dinge. Die Hände sind fest um den Rollator geklammert. Das heisst von der körperlichen Bewegung her, haben wir keine rechts/links Überkreuzung mehr. Diese Bewegung ist aber sehr wichtig für das Denken, die Verknüpfungen im Hirn. Dazu kommt noch, wenn man den Rollator stösst, hat man eine leicht nach vorne gebeute Haltung. Das heisst, unser Gleichgewicht hat den Schwerpunkt vorne. Die Neigung zum Umfallen ist daher grösser, da man immer wieder so quasi in einer Kippstellung ist. Zudem wird auch der Blickwinkel immer mehr eingeschränkt. Man schaut nur noch nach vorne und nach unten.

Mit dem Rollator unterwegs zu sein, ist aber auch eine grosse Herausforderung auf der Strasse. Die Trottoirs sind eng, hoch, uneben, mit Hindernissen bestückt. Bei Unterführungen sind die Rampen oft zu steil, damit man den Rollator gut hinaufstossen kann.

Mit Evopäd Übungen kann man die rechts/links Verknüpfung weiter erhalten. Balancierübungen helfen, sich im Raum zu orientieren und im Gleichgewicht zu sein.

Lieber Gehstöcke als Hilfe nehmen. Wenn aber der Rollator gewünscht ist, wäre es sinnvoll, Übungen zu machen, dass man wieder mehr Sicherheit in der eigenen Körperwahrnehmung hat.

Evopäd® zeigt Ihnen wie Sie im Kopf und körperlich beweglich bleiben können.