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Labyrinth-laufen

Das Labyrinth ist ein Erfahrungssymbol. Am stärksten wird seine Grundbedeutung beim Gehen gespürt: in einem unübersichtlichen Weg eintreten, sich umwenden, in der Mitte ankommen, umkehren, wieder hinausgehen – meist ganz unbewusst werden hier grundlegende Lebenserfahrungen mitempfunden oder eingeübt. Füsse, Körper und Sinne gehen einen Weg, der nicht zuerst verstanden werden muss, um erfahrbar zu sein.

 

Das Labyrinth hat zwei Wege: den hinein in die Mitte und den heraus aus der Mitte. Der Weg hinein ist ein starker, spannender Weg auf ein Ziel zu. Der Weg hinaus ist ein stiller, demütiger Weg. Man kennt ihn schon, und doch ist er wieder lang. Aber es braucht diese Zeit, diesen Weg zurück, um die bisherigen Erlebnisse zu überdenken und zu verinnerlichen.

 

Was passiert da?

Ich nehme ein Problem mit auf den Weg hinein. Indem ich diesen Weg laufe, kurze Strecken, lange Strecken, Windungen, werden alle Verbindungen im Gehirn aktiv. Erinnerungen und gemachte Erfahrungen werden durchlaufen. In der Mitte ist Stillstand. Ein bewusstes Loslassen. Denn all die Lösungen die ich probiert habe, brachten mich nicht vorwärts. Beim Weg nach aussen, beginnt das Gehirn neue Strategien zu entwickeln. Wieder kurze Strecken, lange Strecken, Windungen werden im Gehirn nun neu vernetzt. Das Gehirn arbeitet nun neue Lösungsmöglichkeiten aus.

Ist der Weg nach aussen geschafft, fühle ich eine Erleichterung. Die schwere Last ist weg und nun kann ich offen sein für Neues.

 

Immer wieder eine sehr spannende Erfahrung, die es lohnt zu machen.

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