Über mich:

 

Ich heisse Gerarda Barletta, wohnhaft seit eh und je in Aadorf und Mutter von 2 Jungs.

Ich geniesse das Zusammensein mit meiner Familie, meinen Freunden, Bekannten und Unbekannten. Äusserst spannend finde ich es, aus der Erfahrung und dem Leben anderer, Neues zu lernen. Die Sichtweise von Anderen gibt mir die Möglichkeit, meine zu überdenken und daran zu wachsen.

 

Wenn ich Zeit habe oder mir die Zeit nehme, arbeite ich gerne im Garten. Das hilft mir aufzutanken, einfach da zu sein und die Natur zu geniessen. Musik begleitet mich jeden Tag.

Die Erfahrung als Mutter hat mich mit verschiedenen Situationen konfrontiert. Solche, die ich natürlich meistern konnte und andere, die mich ziemlich herausgefordert haben.

 

Was war denn da so schwierig?  Meine Kinder für die Erwartungen/Anforderungen von Schule und Gesellschaft so zu unterstützen, dass sie in das System passen.

Was ist dabei passiert?  Wir haben uns auf Aussagen von Tests oder Interpretationen von Leuten abgestützt, die unsere Kinder nur situativ kannten und haben so unsere volle Energie darin gesteckt, an den Defiziten unserer Kinder zu arbeiten. Dabei waren wir ständig unter Druck und unsere Kinder wurden immer an dem gemessen, was sie nicht gut konnten. Frustration allerseits war ein grosses Thema. Das war für mich kein gangbarer Weg, denn ich sah, dass sie ihre Momente hatten, wo alles ganz glatt lief. Wieso waren solche Schwankungen da? Es lag sicher nicht an der kognitiven Intelligenz. Ich musste verstehen, was da vorgeht und wieso manchmal alles von alleine lief.

Ich habe mich auf die Suche nach einer Ausbildung/Weiterbildung gemacht und bin so auf die Evolutionspädagogik gestossen. Im Mittelpunkt dieses Modells steht ein intensives Wahrnehmungstraining, um zu erkennen, was hinter dem Gesagten und den unterschiedlichen Verhaltensweisen steht. Und wie Lernen tatsächlich vor sich geht.

Jetzt kann ich mit abgestimmten Übungen gezielt unterstützen und verstehe wo die Blockade liegt.

Was habe ich gelernt?  Dass es unterschiedliche Wahrnehmungen und damit Sichtweisen gibt. Diese subjektiv zu erfassen, zu beobachten und nicht zu beurteilen. Lernen ist die Auseinandersetzung mit Gleichgewicht und Ungleichgewicht. Bleibt das Ungleichgewicht, nennt man dies Problem. Kommen wir ins Gleichgewicht, nennt man dies Problemlösung, verbunden mit seiner Erfahrung (Kompetenzerweiterung). Gleichgewicht kann nicht denkend hergestellt werden. Es wird durch Übungen (Tun) erlernt.

 

Was zeichnet die Praktische Pädagogik® aus?

  • Sie ist in der Lage, augenblicklich, spontan und situationsbezogen zu agieren und reagieren.
  • Sie kann deutlich machen, welche Absichten hinter der jeweiligen Kommunikation stehen.
  • Sie kann beschreiben, welche Wahrnehmung welches Verhalten produziert.
  • Sie muss trainiert werden, wie ein Handwerk. Einüben in das Tun ist die Art, um Verständnis und Können zu erlangen.

Was kommt von mir aus zuerst?  Will ich etwas verändern, dann muss ich immer zuerst bei mir beginnen. Darum ist das Zitat von Karl Heinrich Waggerl an dieser Stelle für mich so passend.

 

" Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er 

  nur bei sich selber anfangen wollte."