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Die 7 Sicherheiten, Stufe 5

Die fünfte Stufe der Evolutionspädagogik ist die Gruppensicherheit.

"Egoistisch sein, heisst für sich sorgen können".

 

Das Kind erhebt sich und lernt laufen. Viele Eltern freuen sich über diesen wichtigen Moment und können es gar nicht erwarten, mitzuteilen, dass ihr Kind schon laufen kann. Sicher ist das ein ganz besonderer Zeitpunkt, aber die Krabbelphase vorher ist eine sehr bedeutende Phase. Haben die Kinder nicht genügend Zeit diese Entwicklung zu erleben, kommen die Schwierigkeiten dann dafür in der Schule.

Wenn wir ein Kind beobachten, das gerade erst laufen lernt, fällt uns auf, wie wacklig es auf den Beinen ist. Es muss sich immer wieder ausbalancieren. Es fällt auf den Po oder es fällt auf die Knie. Meistens tut das den Kindern nicht wirklich weh, sie erschrecken eher und weinen meistens nur ganz kurz. Dieses Hinfallen und sich wieder Aufrichten ist auch ganz wichtig zu erleben. Das Gleichgewicht wird geübt und die Falltechnik. Wenn ein Kind ständig gehalten wird, ober gleich wieder aufgestellt wird, fehlt ihm eine wichtige Vernetzung im Gehirn. All diese Kleinigkeiten haben Auswirkungen auf unser Empfinden und Schlüsse ziehen.

Wie wird nun aber eine Blockade auf dieser Stufe festgestellt?

Das ist die Stufe der Pupertät. In der Gruppe fühlt man sich stark. Wird nicht einzeln wahrgenommen. Man kann sich verstecken. Etwas mitmachen. Oder das Gegenteil. Man fühlt sich in der Gruppe nicht wohl. Wird ausgeschlossen. Kann sich Meinungen oder Tätigkeiten nicht anschliessen. Auf dieser Stufe kann man Mobbing beobachten. Oder wenn man blockiert ist, dann ist man nicht im Gleichgewicht.

Balance- und Gleichgewichtsübungen sind hier sehr wichtig. Oder klettern ist auch eine gute Erfahrung. Die Dimensionen sind nicht nur oben und unten, sondern erweitern sich noch in der Höhe und Tiefe. Das räumliche Sehen und Wahrnehmen wird hier wichtig.

Bei Jugendlichen oder Erwachsenen erkennt man eine Blockade, wenn es darum geht in Teams zu arbeiten. Fühlt man sich ausgegrenzt? Mag man es in einer Gruppe mitzumachen, weil man so nicht genau wahrgenommen wird? Ist man eher Anführer einer Gruppe oder macht man lieber mit?

 

Mit Evo-Übungen kommt man ins Gleichgewicht und wird wieder handlungsfähig in beide Richtungen.